Phosphat (PO4) entsteht durch den Futtereintrag und die Ausscheidungen der Aquarienbewohner. Es kann sich im Wasser anreichern und sollte bestimmte Grenzwerte nicht überschreiten.

Um den Phosphatgehalt zu reduzieren gibt es Phosphatadsorber. Die meisten auf dem Markt erhältlichen basieren auf Alluminium oder Eisenbasis. Daneben gibt es noch spezielle Produkte wie das bekannte RowaPhos. Dieses bindet und filtert auch Alluminium aus dem Wasser. Wenn man also eine längere Zeit mit einem Adsorber auf Alluminiumbasis gegen zu hohe Phosphatwerte gekämpft hat, empfiehlt es sich für eine gewisse Zeit zb RowaPhos einzusetzen um neben PO4 auch das möglicherweise angereicherte Allumium im Wasser wierder zu heraus zu filtern.

Rowaphos PO4 Adsorber der Firma Rowa

Es gibt verschiedene Arten wie die Adsorbermedien angewendet werden. Viele sind in Kugelform erhältlich und lassen sich sehr gut in einem Wirbelbett- bzw. Fliesbettfilter einsetzen. Manche Aquarianer schwören auch auf den Einsatz in Filterwatte. Hier wird das Adsorbermedium einfach zwischen zwei Lagen Filterwatte zb in einem Filterstrumpf eingesetzt und zwangsdurchströmt.

Der Phosphatadsorber ist nach einer gewissen Zeit erschöpft. Dann hat er die maximale Menge an Phosphat gebunden und verliert seine Wirkung. Dies ist der Zeitpunkt an dem man das Medium ersetzen muss. Das findet man recht leicht durch PO4 Messungen raus. Sobald der Wert dann höher wird weiss an, das die Kapazität des Adsorber erschöpft ist.

Nach einer Weile hat man dafür ein gutes Gespür entwickelt und weiss wann etwa beim eigenen Becken der Phosphatadsorber gewechselt werden muss.

Artikel in diesem Beitrag:

ANZEIGE

Tagged:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.