Über Futter und Ausscheidungen der Beckenbewohner wird die Stickstoffverbindung Ammonium (NH4+) ins Aquarium eingebracht. Durch Bakterien wird Ammonium in Nitrit (NO2) umgewandelt.

Hohe Nitritwerte im Meerwasseraquarium können für die Atmung der Fische hinderlich sein, da dies den Sauerstofftransport im Blut verringert. Deshalb sollte der Nitritwert von 0,01 mg/l nicht überschritten werden. Testen kann man den Nitritwert mit verschiedenen Tests. Bewährt haben sich einfache Farbumschlagtests.

Grundsätzlich gilt aber, dass man ausserhalb der Einfahrphase eines Beckens normalerweise nicht mit einer höheren Nitritbelastung rechnen muss. Bakterien sorgen nach der Einfahrphase dafür, das das giftigere Nitrit (NO2) in das für Fische ungiftigere Nitrat (NO3) umgewandelt wird. Wer aber zu spendabel bei der Fütterung ist, muss aufpassen. Durch zu viel Futter Eintrag ins Becken kann der NO2 Wert durchaus den Wert von 0,01mg/l überschreiten. Es empfiehlt sich somit zumindest für die Anfangszeit in gewissen Abständen den Wert zu messen, um ein Gefühl für die Futtermengen zu bekommen.

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