Flockenfutter

Tatsächlich haben Untersuchungen ergeben, dass in Heimaquarien tendenziell zu viel gefüttert wird. Vor allem bei Flockenfutter greifen zu viele Aquarianer zu beherzt in die Futterdose.

Die meisten Flockenfuttersorten sind sehr reich an Nähstoffen und Vitaminen. Oft mehr als es die Fische in der Natur vorfinden würden. Da wir als Aquarianer dazu tendieren die Qualität von Futter am Nährstoffgehalt festzumachen, folgt die Industrie dem natürlich. Keiner will der Konkurrenz hinterher stehen. Somit ist handelsübliches Flockenfutter meist so nahrhaft, dass eine kleine Menge schon ausreicht, um die Beckenbewohner ausreichend zu versorgen.

Flockenfutter ist konzentriertes, getrocknetes Futter. Die Zugabe von weiteren Vitaminen ist nur in bestimmten Fällen, zum Beispiel bei Erkrankung von Tieren, sinnvoll.

Bei der Gabe von Flockenfutter sollte darauf geachtet werden, dass man nur soviel füttert, wie die Tiere innerhalb von ca. 2 Minuten fressen können.

In der Natur bekommen Fische oft tagelang kein Futter und haben auch deutlich größere Möglichkeiten Ihre überschüssige Energie zu verbrennen als auf kleinem Schwimmraum im Aquarium. Auch das sollte man als beim Füttern im Hinterkopf behalten. Ein Tag Diät in der Woche hat sich im Übrigen bei vielen Aquarianern bewährt.

Ob man zu viel füttert, kann man relativ leicht feststellen in dem man seinen Phosphat und Nitrat Wert im Auge behält. Auch der Abschäumer wird sich bei übermäßiger Fütterung schneller füllen.

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